Stiftskirche St. Amandus
So groß wie die Stuttgarter Stiftskirche ließ Graf Eberhard im Bart ab 1475 die Uracher Amanduskirche neu erbauen. Es war die Zeit der württembergischen Landesteilung (1442-1482), und Urach war die Hauptstadt des südwestlichen Landesteiles. Von der 1477 zur Stiftskirche erhobenen Amanduskirche sollten nach dem Willen Graf Eberhards wesentliche Impulse zur Erneuerung des geistig-geistlichen Lebens in seinem Land ausgehen. Dazu berief der Graf die Brüder vom gemeinsamen Leben nach Urach, eine Kommunität am Vorabend der Reformation, die sich intensivem Bibelstudium und ernsthafter Nachfolge Christi verpflichtet wusste. In Zusammenarbeit mit dem Hauptbaumeister der Amanduskirche, Peter von Koblenz, haben sie die Innenausstattung der Kirche wesentlich beeinflusst: Kanzel, Taufstein und das Bildprogramm der Schlusssteine tragen ihre Handschrift. Außerdem sind der Betstuhl Graf Eberhards von 1472 und die beiden Orgeln von 1901 und 2001 beachtenswert.
Adresse:
Stiftskirche St. Amandus
Gabriel-Briel-Platz 1
72574 Bad Urach
Tel.: Pfarramt (07125) 70376 bzw. 948710 (Gemeindebüro)
Im Sommerhalbjahr von 10.00 - 18.00 Uhr, im Winterhalbjahr von 10.00 - 16.00 Uhr, sonntags ab 12.00 Uhr. Werktags Zugang von der Bismarckstraße her durchs Stiftsportal und Stiftshof; sonntags auch durchs Brautportal vom Gabriel-Biel-Platz aus.
Eintritt:
frei
Link:
www.kirchenbezirk-urach.de
E-Mail:
aki2-hauff@kirche-ev-badurach.de
Tour:
Die Vulkanier-Tour startet in Bad Urach und führt Sie auf Inlinern nach Metzingen.
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