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Die Dornröschen-Wandertour – vom Schloss Lichtenstein zur Bärenhöhle

Startpunkt Honau, Endpunkt Haid

Freizeitkarte F524 Bad Urach 1:50.000 (hier online bestellen)

 

Märchenhafte Landschaft, ein verzaubertes Schlösschen und eine geheimnisvolle Höhle sind die Stationen der Dornröschen-Wandertour. Hier können sich neugierige Märchenforscher ganz und gar in die Welt von Prinzen und Prinzessinnen, von Königen und Hexen, verzauberten Bären und verwunschenen Quellen begeben.




Wilhelm-Hauff-Museum

Tourbeschreibung:

Start der Tour ist in Honau. Aus den Richtungen Reutlingen (u.a. Haltestelle "Reutlingen Busbahnhof" am Hauptbahnhof und "Reutlingen Stadtmitte") und Großengstingen kommt man mit den Buslinien 400, 7606, 7607, aus Richtung Gammertingen mit der Buslinie 400, aus Richtung Münsingen mit der Buslinie 7606 und aus Richtung Zwiefalten mit der Buslinie 7607 hin. Und ist damit schon mitten im Dichterstädtchen Honau. Wilhelm Hauff heißt der berühmteste Sohn der Stadt und das kleine Fachwerkhaus in der Echazstraße ist das ihm zu Ehren eröffnete „Wilhelm-Hauff-Museum“. Aus Hauffs Feder stammen viele wundervolle Märchen, darunter „Kalif Storch“ oder „Der kleine Muck“. Speziell für Kinder werden im Museum immer wieder Märchenlesungen und viele andere Vorführungen veranstaltet. In einem extra Kinderbereich können die Kleinen sich die Märchenbücher von Wilhelm Hauff anschauen oder malen.

 

Freizeitangebote für Kinder gibt es in Honau auch außerhalb des Hauff-Museums. Um noch einen zweiten Märchenerzähler ins Spiel zu bringen: Christian Andersens kleine Meerjungfrau hätte zum Beispiel ihre Freude am Freibad gehabt. Sprung- und Schwimmerbecken, Kinderplanschbecken und Sonnenterrasse – alles da, was kleine Nixen und Wassermänner sich wünschen. Anschließend kann man zum Beispiel im Forellenhof Rössle köstliche bachfrische Echaztal-Forellen bestellen.




Schloss Lichtenstein

Aber zurück zur Wandertour und zu Wilhelm Hauff. Neben seinen Märchen hat der Dichter auch den Roman „Der Lichtenstein“ geschrieben, eine Erzählung zum Leben von Herzog Ulrich von Württemberg. Und zu besagtem Lichtenstein mit seinem weißen Schloss führt nun die Wanderroute weiter. Von der Bushaltestelle in Honau aus geht es die Bundesstraße entlang talaufwärts bis zur Linde. Dort links abbiegen und immer dem blauen Dreieck nach an den Fischweihern entlang zur Echazquelle wandern. Rechter Hand geht es weiter aufwärts, zunächst zur Ruine Alter Lichtenstein und danach zum Schloss Lichtenstein.

 

Von „licht“, also „hell“, leitet sich der Name ab. Erbaut hat das Märchenschlösschen ein Verwandter des Württembergischen Königs, Graf Wilhelm von Württemberg, im Jahr 1840/41. Und zwar, weil ihn Hauffs Roman so begeistert hatte. Das Ergebnis hätte auch die Gebrüder Grimm ins Schwärmen gebracht: Das Hauptgebäude des Schlosses steht auf einem steilen Felsen, weiß und verwunschen ragt ein richtiger runder Dornröschenturm in den Himmel. Besucher betreten den kleinen Schlosshof über eine Zugbrücke aus Holz. Drinnen hat man das Gefühl, dass jeden Augenblick eine Märchengestalt durch die Tür kommen wird, zum Beispiel in die Waffenhalle, in der mittelalterliche Rüstungen und Wappen ausgestellt sind. Märchenhaft schön sind das Königszimmer, das Erkerzimmer und der prächtige Rittersaal. Dort ist ein 1,93 Meter großes Champagnerglas zu besichtigen. Aber auch Kuriositäten wie ein Sitzbett, das die schöne Frisur der Burgherrin auch nachts schonte, laden zum Staunen ein. Nach der Burgbesichtigung lohnt sich ein Abstecher in die Schlossschenke.




Bärenhöhle

Vom Schloss Lichtenstein geht es zur Ruine Alter Lichtenstein zurück und den Waldpfad abwärts geradeaus zur Tobelspitze (Landesstraße 230). Dort die Landesstraße queren und durch das Naturschutzgebiet Greuthau (rote Gabel) wandern. Über die Seitzhütte und Weegmannshütte gelangt man schließlich zur berühmten Bärenhöhle.




Traumland bei der Bärenhöhle

In den hohen Hallen mit den phantastisch geformten Tropfsteinen könnten die beiden in Bären verwandelten Prinzen von Schneeweißchen und Rosenrot gelebt haben, bevor sie von ihrem Fluch erlöst wurden. Einen weiteren Abstecher ins Märchenreich kann man im Freizeitpark Traumland auf der Bärenhöhle machen. Auf die Kinder warten ein Märchenwald und ein verhextes Schloss, außerdem eine Oldtimerbahn, ein Lachkabinett und Ponyreiten im Indianerdorf.


An Sonn- und Feiertagen vom 1. Mai bis zum 16. Oktober fahren von der Bärenhöhle aus die Buslinien 5 und 400 zurück. An den übrigen Tagen ist noch ein Fußweg von 4 km bis zur Bushaltestelle "Haid Haidkapelle" der Linien 400 notwendig. Vom Bahnhof Haidkapelle, der nochmals 700 m weiter ist, fährt an Sonn- und Feiertagen vom 1. Mai bis zum 16. Oktober auch der Radwander-Shuttle in die Richtungen Kleinengstingen und Tübingen.

 

Option 1: Etwas weniger bergauf zum Lichtenstein

Wer zum Schloss möchte, aber sich den größten Teil des Albaufstieg sparen will, kann mit den Buslinien 400, 7606 und 7607 statt zur Haltestelle "Honau" zur Haltestelle "Traifelberg" fahren und wandert am Skilift rechts vorbei über den Ohafelsen zum Schloss Lichtenstein.




Kutscher vom Lichtenstein

Option 2: Oder gleich mit Cinderellas Kutsche?

Zäumt man das Pferd sozusagen von hinten auf und startet die Tour in Sonnenbühl-Willmandingen, kann man auch gleich königlich gemütlich eine Tagestour per Kutsche machen. Dafür gibt es nämlich den „Kutscher vom Lichtenstein“, der viele Thementouren wie zum Beispiel die „Vollmondtour“ und weitere tollen Thementouren anbietet.



Fahrplanauskunft
Hinfahrt zum Start in Honau
Rückfahrt vom Endpunkt Bärenhöhle
Rückfahrt vom Endpunkt Haidkapelle
Hinfahrt zu Option 1 Start vom Traifelberg
Datum
(TT|MM|JJ)
Stadt / Ort
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